Lesung mit Musik

Mangfall ermittelt

Harry Kämmerer auf dem Krimifestival München

mit Harry Kämmerer

Harry Kämmerer präsentiert seine Neue: Andrea Mangfall, ihres Zeichens Kommissarin und hauptberuflich in der Münchner Kripo beschäftigt. Den Rest der Zeit wurschtelt sie sich durch ihr komplexes Privatleben in der bayerischen Landeshauptstadt – typisch Münchner Single eben. Warum sich neuerdings eine Frau sich mit den kleinen und großen Kriminellen des Mordsgeschäfts herumschlagen muss? Ist doch nicht so schwer: Man darf das Feld nicht allein den einsamen traurigen Wölfen überlassen, die abends aus der kalten Wohnung an die nächste Theke flüchten.

Im Rahmen des Krimifestivals München liest Harry Kämmerer am 19. April um 20.30 Uhr in der Drehleier aus seinem neuesten Kriminalroman. Karten können Sie bereits reservieren unter krimifestival@t-online.de, der Eintritt beträgt zwölf Euro. Nähere Informationen finden sie hier.

Rauhe Nächte, stille Tage

Eine bayerische Zeitreise zu den Wurzeln der Weihnacht

Gerald Huber und Maria Reiter (Akkordeon)

Wer hätte gedacht, dass Feiertage und Feuerabende das gleiche sind? Daß viele unserer schönsten Advents- und Weihnachtslieder sich der Hartnäckigkeit des mittelalterlichen Kirchenvolks zu verdanken? Daß das Fest selbst älter als das Christentum ist, daß Martinsumzug, Nikolaus, Perchtentreiben und Maskenfasching die gleichen Wurzeln haben, und der Turbokonsum vor dem 24. Dezember die alten Römern ebenso irritierte wie die Pfarrer des 16. Jahrhunderts?

Das Wort „Weihnachten“ ist zwar eine bayerische Erfindung des 12. Jahrhunderts, gefeiert wurde am 25. Dezember, am 1. oder 6. Januar aber schon in der Steinzeit. Weihnachten ist also, wenn man so will, älter als das Christentum. Und viele der Gewohnheiten und Bräuche, die heute die Zeit der Wintersonnenwende und das Weihnachtsfest so unverwechselbar machen, haben sich bereits in der Antike und im frühen Mittelalter herausgebildet.

Gerald Huber, BR-Rundfunkjournalist und Münchner Turmschreiber zeichnet zusammen mit der renommierten Akkordeonistin Maria Reiter ein Bild von Zeiten als Weihnachten jung war, als keine elektrischen Lichtorgien gefeiert wurden, dafür aber der Zauber der Geburt des Lebens umso heller glänzte.

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Bairische Wortkunde

Wissen woher Wörter kommen

Gerald Huber und Maria Reiter (Akkordeon)

Inhalt

„Hubers Bairische Wortkunde“ ist ein heiterer Streifzug durch die bairische Sprache und ihre Geschichte. Gerald Huber weiß, woher Wörter kommen. Er will Bewusstsein und Selbstbewusstsein stiften bei Bayern, die bislang glaubten, ihre Sprache sei bloß eine verdorbene Variante des „richtigen“ Deutschen. Und er sagt: „Bairisch ist nicht die Operettensprache eines schuhplattelnden und schnaderhüpfelnden Tourismusvolkes, sondern die zeitgemäße, moderne Sprache moderner Menschen.“ Mit wissenschaftlichem Fachwissen, aber nie bierernst zeigt er, warum es sich lohnt, die Preußen zu derblecken, und warum Bairisch das eigentliche Hochdeutsch ist. Begleitet wird er an diesem Abend von der bekannten Akkordeonistin Maria Reiter, die ihre „musikalischen Fußnoten“ unter anderem bei Lesungen von Wolf Euba, Michael Heltau, Michaela May, Konstantin Wecker oder Rufus Beck setzte.

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Hubers bairische Wortkunde, Volk Verlag, 19.90 €

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Gerald Huber und Maria Reiter
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Foto: Christoph A. Hellhake
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Gerald Huber und Maria Reiter
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