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24. November 2019
18:00 Uhr
12000 Jahre Weihnachten am altbairischen Mundarttag in Egenhofen

Gerald Huber kommt zum altbairischen Mundarttag in die Furthmühle in Egenhofen!

Wer hätte gedacht, dass Buddha ein christlicher Heiliger ist, der im Advent Namenstag hat? Dass Feiertage und Feuerabende das gleiche sind? Dass viele unserer schönsten Advents- und Weihnachtslieder sich der Hartnäckigkeit des mittelalterlichen Kirchenvolks zu verdanken? Dass das Fest selbst älter als das Christentum ist, dass römische Saturnalien, Perchtentreiben und Maskenfasching die gleichen Wurzeln haben, und der Turbokonsum vor dem 24. Dezember die alten Römer schon genauso irritiert hat

Foto: Philipp Kimmelzwinger

wie die Pfarrer des 16. Jahrhunderts?

Das Wort Weihnachten ist zwar eine bayerische Erfindung des 12. Jahrhunderts, gefeiert wurde am 25. Dezember, am 1. oder 6. Januar aber schon in der Steinzeit. Danach feierte man in Babylon und Ägypten, im Alten Griechenland und selbstverständlich auch bei den römischen Cäsaren die Geburt des Gottessohnes. Weihnachten ist also, wenn man so will, älter als das Christentum. Und viele der Gewohnheiten und Bräuche, die heute die Zeit der Wintersonnenwende und das Weihnachtsfest so unverwechselbar machen, haben sich bereits in der Antike und im frühen Mittelalter herausgebildet.
Gerald Huber, BR-Journalist und Münchner Turmschreiber zeichnet zusammen mit der renommierten Akkordeonistin Maria Reiter ein Bild von Zeiten als Weihnachten erfunden wurde war, als keine elektrischen Lichtorgien gefeiert wurden, dafür aber der Zauber der Geburt des Lebens umso heller glänzte.

Details

Datum:
24. November 2019
Uhrzeit:
18:00 Uhr

Veranstaltungsort

Furthmühle
Furthmühle 1
82281 Egenhofen

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